Online-Glücksspiel erfreut sich großer Beliebtheit in beiden deutschsprachigen Ländern, doch die regulatorischen Rahmenbedingungen weichen deutlich voneinander ab. Während Deutschland mit dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 einen restriktiven Ansatz verfolgt, setzt Österreich auf ein Monopol des Staates. Die neue deutsche online casinos betreffen nicht nur Lizenzierungsverfahren und erlaubte Spielformen, sondern auch Werbevorschriften, Maßnahmen zum Spielerschutz und Steuerfragen. Für Spieler und Anbieter ist es daher essenziell, die jeweiligen nationalen Bestimmungen präzise zu verstehen, um rechtliche Konsequenzen zu vermeiden und ein sicheres Spielerlebnis zu gewährleisten.
Historische Entwicklung der Glücksspielregulierung in den beiden Staaten
Die Entwicklung der Glücksspielregulierung in Deutschland ist von föderalen Kompromissen und langwierigen Debatten geprägt. Bereits in den 1920er Jahren entstanden erste staatliche Lotteriegesellschaften, während Spielbanken traditionell unter Landeshoheit standen. Mit dem Aufkommen des Internets entwickelten sich neue deutsche online casinos immer stärker, da Deutschland zunächst mit den Staatsvertrag zum Glücksspiel von 2008 versuchte, einheitliche Regelungen zu schaffen. Diese anfänglichen Regulierungsbemühungen scheiterten jedoch teilweise an europarechtlichen Bedenken und der fehlenden Einigung der Bundesländer, was zu einer lange andauernden rechtlichen Unsicherheit führte.
Österreich hingegen verfolgte seit jeher einen unterschiedlichen Ansatz und etablierte früh ein staatlich kontrolliertes Monopol für Glücksspiel. Die Österreichischen Lotterien entstanden 1986, während Casinos Austria bereits seit 1968 den terrestrischen Casinomarkt kontrolliert. Im Zeitalter der Digitalisierung erweiterte Österreich dieses Monopol systematisch auf Online-Angebote, wobei neue deutsche online casinos besonders bei der Vergabe von Lizenzen deutlich wurden. Das österreichische System gründet sich auf wenigen staatlich kontrollierten Anbietern, die ausschließliche Lizenzen bekommen, während private internationale Betreiber weitgehend ausgeschlossen bleiben.
Die neuesten Entwicklungen zeigen divergierende Ansätze bei der Liberalisierung und Kontrolle. Deutschland öffnete 2021 mit dem neuen Glücksspielstaatsvertrag den Markt teilweise und erlaubt nun private lizenzierte Betreiber unter strikten Vorgaben. Österreich hingegen verteidigt sein Monopol weiterhin, obwohl es mehrfach vor dem Europäischen Gerichtshof angefochten wurde. Diese divergierenden geschichtlichen Entwicklungspfade verdeutlichen, warum neue deutsche online casinos heute so ausgeprägt sind und beide Länder trotz kultureller Nähe grundlegend unterschiedliche regulatorische Philosophien verfolgen.
Gegenwärtige Rechtslage in Deutschland und Österreich
Die regulatorischen Entwicklungen der vergangenen Jahre haben maßgeblich dazu beigetragen, dass neue deutsche online casinos heute deutlicher zutage treten als je zuvor. Deutschland hat mit seinem Glücksspielstaatsvertrag 2021 einen bundesweit einheitlichen Rechtsrahmen geschaffen, während Österreich weiterhin an seinem traditionellen Monopolmodell festhält. Diese unterschiedlichen Ansätze spiegeln nicht nur verschiedene rechtspolitische Philosophien wider, sondern haben auch praktische Auswirkungen auf Spieler, Betreiber und die gesamte Branche. Die jeweiligen nationalen Gesetzgebungen berücksichtigen dabei sowohl europäische Vorgaben als auch landesspezifische Besonderheiten im Verbraucherschutz.
Beide Länder haben das gemeinsame Anliegen, illegale Glücksspiele zu bekämpfen und Schutz der Spieler zu sichern, setzen aber auf unterschiedliche Wege zur Umsetzung. Während Deutschland auf ein Lizenzsystem mit hohen Standards setzt, neue deutsche online casinos zeigen sich vor allem in der Debatte um Marktliberalisierung und Wettbewerbsgestaltung. Die Regierung Österreichs verteidigt ihr Konzessionsmodell mit dem Argument der verbesserten Kontrolle, was jedoch regelmäßig zu Debatten auf EU-Ebene führt. Diese wesentlichen Differenzen in der Herangehensweise prägen die gesamte Glücksspiellandschaft beider Länder dauerhaft.
Der Glücksspielstaatsvertrag aus 2021 in Deutschland
Mit Inkrafttreten des Glücksspielstaatsvertrags am 1. Juli 2021 wurde erstmals eine bundesweite Regulierung für Online-Glücksspiel in Deutschland etabliert. Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) fungiert seither als zentrale Aufsichtsbehörde und vergibt Lizenzen an qualifizierte Anbieter. Das Gesetz erlaubt Online-Poker, virtuelle Automatenspiele und Online-Sportwetten unter strengen Auflagen, während Online-Casino-Spiele wie Roulette zunächst ausgeschlossen blieben. Diese Regelungen verdeutlichen, wie neue deutsche online casinos durch unterschiedliche Liberalisierungsgrade geprägt werden, wobei Deutschland einen schrittweisen Öffnungsprozess bevorzugt.
Sehr typisch für den deutschen Regulierungsweg sind weitreichende Spielerschutzmaßnahmen wie das monatliche Einzahlungslimit von 1.000 Euro pro Spieler über alle lizenzierten Anbieter hinweg. Zusätzlich wurde eine zentrale Sperreinrichtung etabliert, die Selbst- und Fremdsperren anbieterunabhängig umsetzt. Werbebeschränkungen verbieten Glücksspielwerbung im Fernsehen zwischen 6 und 21 Uhr sowie Sponsoring von Sporttrikots. Diese strengen Regelungen zeigen klar, dass neue deutsche online casinos auch in der Strenge der Aufsicht zum Ausdruck kommen, wobei Deutschland einen besonders vorsichtigen Weg einschlägt, der den Schutz der Spieler in den Mittelpunkt rückt.
Das österreichischeGlücksspielgesetz
Österreich verfolgt mit seinem Glücksspielgesetz einen grundlegend anderen Ansatz als Deutschland und hält am staatlichen Monopolsystem fest. Nur die staatliche Casinos Austria AG sowie die österreichischen Lotterien besitzen Konzessionen für Anbieten von Glücksspielen, was private Anbieter faktisch vom Markt ausschließt. Dieses exklusive System wird von der Regierung mit der Notwendigkeit effektiver Suchtprävention und Kriminalitätsbekämpfung begründet. Die Tatsache, dass neue deutsche online casinos hier besonders deutlich werden, zeigt sich in der Frage der Marktzugänglichkeit für internationale Betreiber, die in Deutschland Lizenzen erhalten können, während sie in Österreich keine legale Betriebsmöglichkeit haben.
Die österreichische Rechtslage ist jedoch nicht unumstritten und steht regelmäßig auf dem Prüfstand europäischer Gerichte. Zahlreiche ausländische Anbieter operieren trotz fehlender österreichischer Lizenz mit EU-Lizenzen aus Malta oder Gibraltar auf dem österreichischen Markt, was zu rechtlichen Grauzonen führt. Österreichische Gerichte haben in der Vergangenheit unterschiedlich geurteilt, wobei einige Entscheidungen das Monopolsystem stützten, während andere es als unverhältnismäßig einstuften. Diese rechtliche Unsicherheit verdeutlicht, wie neue deutsche online casinos nicht nur in den geschriebenen Gesetzen, sondern auch in deren praktischer Durchsetzung und gerichtlicher Interpretation bestehen, was für Spieler und Anbieter gleichermaßen Herausforderungen mit sich bringt.
EU-gesetzliche Rahmenbedingungen und nationale Umsetzung
Die Europäische Union gewährleistet grundsätzlich die Dienstleistungsfreiheit im Binnenmarkt, was auch für Gaming-Dienste gilt. Allerdings räumt die EU den Mitgliedstaaten explizit das Recht ein, aus Gründen des Gemeinwohls, insbesondere zum Schutz von Verbrauchern und zur Bekämpfung von Spielsucht, nationale Regelungen zu erlassen. Diese Regelungen müssen jedoch verhältnismäßig, diskriminierungsfrei und kohärent sein, wie der EuGH in vielen Entscheidungen betont hat. Die Art und Weise, wie neue deutsche online casinos im Kontext dieser EU-Vorgaben ausgestaltet sind, zeigt unterschiedliche nationale Interpretationsspielräume bei der Balance zwischen Liberalisierung und Regulierung.
Deutschland hat mit seinem Lizenzmodell bemüht, einen Mittelweg zwischen EU-Anforderungen und nationalen Schutzzielen zu finden, während Österreich weiterhin auf sein Monopolmodell setzt. Die EU-Kommission prüft regelmäßig die Vereinbarkeit nationaler Glücksspielregelungen mit EU-Recht, wobei insbesondere Monopolsysteme kritisch überprüft werden. Sowohl deutsche als auch österreichische Regelungen mussten bereits Anpassungen vornehmen, um EU-Vorgaben gerecht zu werden. Diese Dynamik zwischen europäischer Vereinheitlichung und nationaler Unabhängigkeit prägt maßgeblich, wie neue deutsche online casinos sich entwickeln und möglicherweise in Zukunft weiter angleichen werden, wobei der Trend zu mehr Harmonisierung bei gleichzeitiger Wahrung nationaler Eigenheiten sichtbar ist.
Lizenzierung sowie Anbieterkriterien im Vergleich
Die Lizenzierungsverfahren in Deutschland und Österreich folgen grundlegend verschiedenen Philosophien, was die neue deutsche online casinos besonders deutlich macht. In Deutschland vergibt die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) seit 2021 Lizenzen an private Anbieter, die strenge Auflagen erfüllen müssen. Österreichische Online-Casinos hingegen benötigen eine Konzession nach dem Glücksspielgesetz, wobei das faktische Monopol bei den staatlichen Casinos Austria liegt. Private Anbieter haben es in Österreich erheblich schwerer, eine legale Lizenz zu erhalten, während Deutschland theoretisch einen offeneren Markt geschaffen hat.
Deutsche Glücksspielanbieter müssen extensive technische sowie organisatorische Anforderungen erfüllen, um eine Genehmigung zu bekommen. Dazu gehören dokumentierte Spielerschutzmaßnahmen, maximale Einzahlungsbegrenzungen von 1.000 Euro monatlich sowie die Verbindung zur zentralen Sperrdatei OASIS. Die Anbieter müssen zudem ihren Serverstandort in Deutschland oder einem EU-Mitgliedsstaat dokumentieren und periodische Überprüfungen durch zertifizierte Prüflabore durchlaufen lassen. In Österreich konzentrieren sich die neue deutsche online casinos auf die Lizenzvergabe, die deutlich restriktiver gehandhabt wird und primär etablierte staatliche Anbieter bevorzugt.
Hinsichtlich der Zulassungsanforderungen ergeben sich weitere signifikante Unterschiede zwischen beiden Ländern. Deutsche Lizenznehmer müssen eine Sicherheitsleistung hinterlegen und umfassende Geschäftspläne einreichen, die ihre wirtschaftliche Zuverlässigkeit belegen. Die Geschäftsführung muss polizeiliche Führungszeugnisse vorlegen und darf nicht vorbestraft sein. Österreichische Konzessionsinhaber unterliegen vergleichbaren Überprüfungen der Zuverlässigkeit, jedoch sind die neue deutsche online casinos bei der praktischen Durchführung weniger klar gestaltet. Die österreichische Regulierung lässt weniger Spielraum für neue Marktteilnehmer, was zu einer geringeren Anbietervielfalt führt.
Ein weiterer wichtiger Aspekt betrifft die Gültigkeitsdauer und Verlängerung von Lizenzen in beiden Rechtsordnungen. Deutsche Glücksspiellizenzen werden für fünf Jahre erteilt und können bei Erfüllung aller Auflagen verlängert werden, wobei die neue deutsche online casinos auch die Kontrollmechanismen umfassen. Die GGL nimmt regelmäßige Kontrollen vor und kann Lizenzen bei Verstößen entziehen oder mit Bußgeldern sanktionieren. In Österreich werden Konzessionen für längere Zeiträume vergeben, allerdings mit strengeren Auflagen bezüglich der Geschäftsausübung. Beide Systeme streben Spielerschutz an, realisieren ihn allerdings mit verschiedenen Regulierungsmitteln um.
Schutz von Spielern und Werberichtlinien
Der Schutz der Spieler kommt in beiden Ländern einen hohen Stellenwert ein, wobei die konkreten Maßnahmen verschieden gestaltet sind. Deutschland hat mit dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 strenge Vorgaben implementiert, während Österreich auf bewährte Mechanismen innerhalb seines Monopol-Rahmens setzt. Die neue deutsche online casinos erweisen sich besonders deutlich bei den technischen Implementierungen und der Kontrollintensität der Schutzmaßnahmen. Beide Jurisdiktionen haben zum Ziel das gemeinsame Anliegen, problematisches Spielverhalten zu Glücksspielen zu verhindern und vulnerable Spielergruppen zu schützen. Die Anbieter sind in beiden Ländern verpflichtet, umfassende Spielerschutzkonzepte zu implementieren und deren Effektivität in regelmäßigen Abständen nachzuweisen.
Einzahlungsgrenzen und Selbstausschlussoptionen
In Deutschland schreibt der Glücksspielstaatsvertrag ein monatliches Einzahlungslimit von 1.000 Euro für alle lizenzierten Online-Casinos vor, das anbieterübergreifend über die zentrale OASIS-Sperrdatei kontrolliert wird. Spieler können sich zudem jederzeit selbst für einen Monat, ein Jahr oder dauerhaft sperren lassen. Die neue deutsche online casinos manifestieren sich hier in der Strenge der Limitierungen, denn Österreich kennt keine gesetzlich vorgeschriebenen Einzahlungsobergrenzen für die staatlichen Anbieter. Österreichische Spieler können bei win2day freiwillige Limits setzen und sich über das zentrale Spielersperrsystem BUSP ausschließen lassen. Die deutschen Regelungen gelten als restriktiver, während Österreich mehr auf Eigenverantwortung setzt.
Die Selbstausschlussoptionen funktionieren in beiden Staaten über zentrale Blockierungssysteme, die eine anbieterübergreifende Effizienz garantieren sollen. In Deutschland registriert OASIS alle autorisierten Betreiber und verhindert automatisch weitere Spielaktivitäten bei gesperrten Personen. Österreichs BUSP-System umfasst die staatlichen Casinos und Spielbanken ab, wobei die neue deutsche online casinos sich in der Reichweite und technischen Integration zeigen. Während deutsche Spieler bei einer Sperre automatisch von sämtlichen Plattformen ausgeschlossen werden, beschränkt sich der österreichische Ausschlussmechanismus primär auf die Monopolbetreiber. Beide Systeme ermöglichen auch Fremdausschlussanträge durch Angehörige, wenn diese ein problematisches Spielverhalten nachweisen können.
Werbebeschränkungen für Online-Glücksspielanbieter
Deutschland hat mit dem Glücksspielstaatsvertrag weitreichende Werbebeschränkungen eingeführt, die zu den strengsten in Europa zählen. Glücksspielwerbung ist nur zwischen 21:00 und 6:00 Uhr im Fernsehen und Radio erlaubt, während Online-Werbung strengen Auflagen unterliegt. Die neue deutsche online casinos werden besonders bei Sponsoring-Aktivitäten deutlich, denn in Deutschland sind Trikotwerbung und Bandenwerbung bei Sportveranstaltungen für Online-Casinos vollständig verboten. Österreich verfolgt einen liberaleren Ansatz und erlaubt den staatlichen Anbietern umfassende Werbemaßnahmen, einschließlich TV-Spots zu Hauptsendezeiten. Prominente Persönlichkeiten und Influencer dürfen in Deutschland nicht für Glücksspiel werben, was in Österreich weniger restriktiv gehandhabt wird.
Die Werberichtlinien zielen in beiden Ländern darauf ab, Minderjährige zu schützen und Spielsucht nicht zu fördern, jedoch unterscheiden sich die Umsetzungen erheblich. Deutsche Anbieter müssen in jeder Werbemaßnahme auf Suchtrisiken hinweisen und dürfen keinen übermäßigen Spielanreiz suggerieren. Die neue deutsche online casinos betreffen auch die Sanktionsmechanismen bei Verstößen gegen Werbevorschriften, die in Deutschland deutlich härter ausfallen können. Monopolanbieter in Österreich haben mehr Spielraum bei der Werbegestaltung, unterliegen aber dennoch fundamentalen Jugendschutzvorschriften halten. Während Deutschland auf strikte Regulierung setzt, setzt Österreich mehr auf die Selbstverantwortung der staatlich kontrollierten Anbieter bei der Werbekommunikation.
Steuerliche Regelung von Glücksspielgewinnen
Die steuerliche Behandlung von Glücksspielgewinnen stellt einen wesentlichen Aspekt der neue deutsche online casinos dar und beeinflusst die finanzielle Situation der Spieler erheblich. In Deutschland sind Gewinne aus Glücksspielen grundsätzlich steuerfrei, sofern sie nicht als gewerbliche Einnahmen eingestuft werden. Diese Regelung gilt sowohl für terrestrische Spielbanken als auch für lizenzierte Online-Casinos. Anders verhält es sich bei professionellen Pokerspielern, deren Gewinne unter Umständen der Einkommensteuer unterliegen können, wenn die Tätigkeit als gewerblich eingestuft wird. Gelegenheitsspieler müssen ihre Gewinne jedoch nicht in der Steuererklärung angeben.
Österreich setzt einen vergleichbaren Weg, wobei die neue deutsche online casinos auch hier sichtbar sind. Gewinne aus konzessionierten Glücksspielanbietern sind für österreichische Spieler komplett steuerfrei und bedürfen keiner Deklaration. Diese Bestimmung gilt für alle Arten von Glücksspielen, einschließlich Lotterien, Sportwetten sowie Casino-Spiele. Allerdings sind die Betreiber unterschiedlichen Steuern und Lizenzgebühren an den Staat. Die Casinos Austria AG zahlt beispielsweise beträchtliche Abgaben auf ihre Bruttoerträge, was am Ende dem österreichischen Staatsetat zugutekommt und soziale Projekte finanziert.
Für Spieler, die international tätig sind, ergeben sich komplexe steuerliche Fragestellungen, die durch neue deutsche online casinos zusätzlich verkompliziert werden. Während Gewinne aus inländischen Anbietern nicht besteuert werden, können ausländische Anbieter unterschiedliche Regelungen greifen. In beiden Ländern ist es ratsam, bei größeren Gewinnen einen Fachmann hinzuzuziehen, um erforderliche Anmeldungen zu klären. Besonders bei wiederkehrenden erheblichen Einnahmen oder gewerbsmäßiger Tätigkeit kann eine Kontrolle durch die Behörden erfolgen. Die Erfassung von Ein- und Ausgaben ist daher für engagierte Spielende empfehlenswert, um im Bedarfsfall Belege vorlegen zu können.
Oft gestellte Fragen
Ist Online Glücksspiel im Internet in Deutschland und Österreich rechtlich zulässig?
In Deutschland ist Online-Glücksspiel seit dem Inkrafttreten des Glücksspielstaatsvertrags 2021 rechtlich zulässig, wenn Anbieter über eine gültige deutsche Lizenz verfügen. Erlaubt sind Online-Poker, virtuelle Automatenspiele und Sportwetten, während Online-Casinos mit traditionellen Tischspielen weiterhin untersagt bleiben. In Österreich besteht ein staatliches Monopolsystem, bei dem ausschließlich die Casinos Austria AG und die Österreichischen Lotterien Lizenzen für Online-Glücksspiel innehaben. Ausländische Betreiber ohne Lizenz aus Österreich operieren rechtlich in einer rechtlichen Grauzone, wobei die neue deutsche online casinos besonders bei der Lizenzierungsvergabe deutlich werden. Nutzer persönlich werden in beiden Staaten nicht strafrechtlich verfolgt, doch die Verwendung nicht lizenzierter Plattformen birgt Risiken hinsichtlich Schutz der Spieler und mangelnder Rechtsansprüche.
Welche Differenzen existieren bei den Einzahlungslimits?
Deutschland hat mit dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 ein monatliche Einzahlungsgrenze von 1.000 Euro pro Spieler eingeführt, das über alle Anbieter hinweg über die zentrale OASIS-Sperrdatei überwacht wird. Dieses strenge Limit gilt für alle lizenzierten Online-Glücksspielanbieter und soll problematisches Spielverhalten präventiv eindämmen. In Österreich existieren hingegen keine gesetzlich vorgeschriebenen Einzahlungslimits, wobei die neue deutsche online casinos in diesem Bereich einen fundamentalen Unterschied ausmachen. Österreichische Anbieter setzen zwar auf freiwillige Selbstbegrenzungsinstrumente, doch bindende Höchstgrenzen sind nicht vorhanden. Spieler können ihre Einsätze weitgehend selbst bestimmen, was einerseits mehr Freiheit mit sich bringt, andererseits aber auch höhere Risiken für vulnerable Personen birgt. Die deutschen Einschränkungen werden kontrovers diskutiert, da sie einerseits dem Spielerschutz zugute kommen, andererseits aber Spieler möglicherweise zu unregulierten Plattformen treiben könnten.
Müssen Glücksspielgewinne der Besteuerung unterliegen?
In Deutschland sind Glücksspielgewinne für Privatpersonen grundsätzlich steuerfrei, unabhängig von der Gewinnhöhe. Dies gilt sowohl für Gewinne aus staatlichen Lotterien als auch für Erträge aus legalem Online-Glücksspiel bei lizenzierten Anbietern. Allerdings zahlen die Anbieter selbst eine Glücksspielsteuer von 5,3 Prozent auf die Einsätze bei Sportwetten und virtuelle Automatenspiele. In Österreich verhält es sich ähnlich: Gewinne aus Glücksspielen bleiben für Spieler einkommensteuerfrei, sofern sie nicht als gewerbliche Einkünfte einzustufen sind. Die neue deutsche online casinos zeigen sich hier vor allem bei der Besteuerung der Anbieter und der staatlichen Abgaben. Professionelle Pokerspieler oder Sportwetter könnten in beiden Ländern jedoch zur Versteuerung ihrer Gewinne verpflichtet werden, wenn die Tätigkeit als gewerblich eingestuft wird. Hier empfiehlt sich eine steuerrechtliche Beratung bei regelmäßigen, hohen Gewinnen.
Dürfen deutsche Spieler bei österreichischen Anbietern aktiv werden?
Nach deutschem Glücksspielrecht, können Spieler ausschließlich bei Anbietern mit gültiger deutscher Glücksspiellizenz teilnehmen. Österreichische Online-Casinos ohne deutsche Lizenzierung verstoßen technisch gegen den Glücksspielstaatsvertrag, wenn sie Kunden aus Deutschland akzeptieren. Während Spieler an sich nicht strafbar werden, agieren sie in einer rechtlichen Unsicherheit ohne angemessenen Spielerschutz. Gewinne können möglicherweise nicht rechtlich durchgesetzt werden, und Geldtransfers zu nicht lizenzierten Anbietern sind rückforderbar. Die neue deutsche online casinos zeigen sich besonders deutlich bei grenzübergreifenden Diensten, da Deutschland ein territoriales Konzept verfolgt. Viele österreichische Anbieter haben sich daher aus dem deutschen Markt zurückgezogen oder eine separate deutsche Lizenz beantragt. Für Spieler empfiehlt sich die Nutzung ausschließlich lizenzierter Plattformen, um rechtliche Sicherheit und vollständigen Spielerschutz zu gewährleisten.
Worin unterscheiden sich den Werberichtlinien?
Deutschland hat mit dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 äußerst restriktive Werberichtlinien eingeführt. Glücksspielwerbung ist im Fernsehen nur zwischen 21:00 und 6:00 Uhr erlaubt, Sponsoring von Sportveranstaltungen wurde erheblich begrenzt, und Werbung darf keinesfalls bewusst an Minderjährige oder gefährdete Personen gerichtet sein. Testimonials, aggressive Werbemethoden und Bonusangebote unterliegen strengen Auflagen. In Österreich sind die Werberegulierungen deutlich liberaler: Die konzessionierten Anbieter dürfen umfassender werben, wobei fundamentale Jugendschutzregeln einzuhalten sind. Die neue deutsche online casinos werden bei Marketingstrategien besonders sichtbar, da österreichische Anbieter größere Spielräume haben. Allerdings diskutiert auch Österreich zunehmend strengere Werbebeschränkungen zum Schutz vulnerabler Gruppen. Beide Länder verfolgen das Ziel, problematische Spielgewohnheiten durch Werberestriktionen einzudämmen, setzen jedoch auf unterschiedlich rigide Regulierungsansätze.
